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Neue Ausstellung in der Stiftsbibliothek Lilienfeld seit April 2010
Die Bestände der Lilienfelder Stiftsbibliothek waren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgrund der Aufhebung 1789 und dem Brand 1810 stark reduziert. Schon Abt Ladislaus Pyrker (1811 – 1819) versuchte daher, kleinere Bibliotheken (z.B. 1818 eine 21 Bände umfassende Bibelsammlung von Erzherzog Ludwig) an das Stift zu bringen. Auch Bücher aufgelassener Klöster (z.B. Kleinmariazell, Paulanerkloster Wien) wurden zugekauft, sie weisen sehr häufig handschriftliche Besitzvermerke aus früheren Zeiten auf. Medizinische Bücher und die Sammlung Anton FriedlowskyAm 25. November 1902 schenkte Dr. Anton Friedlowsky (1836 - 1909), Privatdozent am Anatomischen Institut der Universität Wien, der Stiftsbibliothek Lilienfeld 190 Bücher und eine Anzahl von Bildern aus seinem persönlichen Besitz. Er wohnte zu der Zeit in Kreisbach bei Wilhelmsburg und stand in Briefkontakt mit dem damaligen Abt Justin Panschab (1899 – 1930). Die kleine Ausstellung in der Stiftsbibliothek Lilienfeld stellt zunächst die Person „Dr. Anton Friedlowsky“ anhand persönlicher Aufzeichnungen vor, zeigt dazu ausgewählte Beispiele aus seiner Sammlung und weitere medizinische Bücher aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Zusammengestellt von:
Original: Archiv der Universität Wien, Personalakt Anton Friedlowsky |